• 18 aus 18,  Rotweine,  Weinprobe

    Markus Schneider Ursprung: Startschuss für großes Rotweinkino

    Ob Markus Schneider es einem böse nimmt, wenn man den Ursprung als kleinen Bruder seines Blackprint bezeichnet? Egal, ich tue es trotzdem. Wenngleich es nicht darum geht, ihn als eine geschmackliche Kopie oder preiswertere Variante zu outen. Einige Parallelen sind zwar da: Denn auch der Ursprung hat klare und intensive Fruchtaromen, teils von dunkelroten Beeren, teils von Zwetschgen, kombiniert werden diese aber intensiver mit Würznoten als dies etwa beim Blackprint der Fall ist, der dafür mehr das Holz kitzelt. Die Parallele zwischen Ursprung und Blackprint bietet sich vor allem deshalb an, weil Schneider bei beiden Weinen je eine schöne Cuvée gezaubert hat, die für kräftige, eindeutige Noten stehen. Dabei sind…

  • 18 aus 18,  Rosés,  Weinprobe

    Knipser Clarette: ein starker Sommerwein

    Ich mag immer noch keine Rosé-Weine. Also, nicht mögen, das ist vielleicht ein wenig übertrieben. Sagen wir es so: Wenn ich die Auswahl zwischen Weiß, Rot und Rosé habe, landet Rosé immerhin auf dem dritten Platz. Da spielen weder Wetter, noch Essen noch der Anlass irgendeine Rolle. Und dann war da noch mein früherer Enlischlehrer: „Ein Rosé? Da kippen doch die Winzer den Weißen und den Roten zusammen, der nix geworden ist.“ Soweit, so gut. Oder so blödsinnig. Jedenfalls: Es müsste also schon ein außergewöhnlicher Rosé vor mir stehen, damit er nicht nur das dritte Los ist. Und voilà: Irgendwie war es dann auch klar, dass vor allem ein Haus…

  • 18 aus 18,  Rotweine,  Weinprobe

    Markus Schneider Blackprint: Pfälzer Rotweinpower

    Ist zu Markus Schneider bereits alles bekannt? Nein? Okay, dann im Schnelldurchgang: extrem angesagter Winzer, kreiert für eine Sylter Topadresse eigene Weine, hat ein Händchen für gutes Marketing und fällt meist mit den ungewöhnlichen Namen seiner Getränke auf. Oder durch das Etikett. In der Regel schlichtes Schwarz mit weißer Aufschrift. Nahezu schnörkellos. Bleibt hängen. Findet man im Supermarkt immer wieder. Und auch mit zwei Promille auf Sylt. Okay, das war etwas zu schnell. Und auch zu wenig wertschätzend. Denn was Markus Schneider vor allem auszeichnet: Er macht verdammt gute Weine. Und da er es darüber hinaus noch schafft, diese sehr gekonnt in Szene zu setzen, reitet er schon jahrelang auf…